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Was kosten Veneers ?
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Was die Veneers kosten, kann man nicht pauschal beantworten. Der Preis hängt vom verschiedenen Faktoren ab wie z.B.:
  • Der Art von Veneers: Non-Prep, konventionelles Veneer, Lumineer.
  • Auch bei den konventionellen Veneers spielt die Herstellungsmethode eine Rolle. Veneers aus Glaskern mit Bemalung sind labortechnisch günstiger als Veneers, die aus Glaskern und individueller Keramikschichtung oder nur aus geschichteter Kera-mik hergestellt werden.
  • Ort der Herstellung: Lumineers werden z.B. in dem eigenen Labor in den USA hergestellt und können u.U. etwas teurer als die Veneers, die vor Ort hergestellt werden. Ebenfalls bieten hiesige Labore mit ausländischen Fillialen die Herstellung von Veneers im Ausland, meist in Asien, an. Da die Fertigung der Veneers sehr arbeitsintensiv ist, bringt die Herstellung im Ausland auch Preisvorteile mit. Qualitativ sind hier kaum Einbußen zu befürchten, jedoch werden meistens keine No Prep Veneers angeboten.
  • Das Zahnarzthonorar: Da Veneers keine Kassenleistung sind, ist der Zahnarzt in der Regel nicht an bestimmte Preisvorgaben oder Gebühren gebunden. Er kann sein Honorar frei mit ihnen verhandeln.
  • Die Schwierigkeit des zu lösenden Falls: Ungünstige Zahnverhältnisse, Anfertigung von Schau- oder Wax-up Modelle, Mock-up, beratungintensive Tätigkeit usw. können die Kosten beeinflussen.
  • Die Anzahl der angefertigten Veneers: Der Preis pro Veneer sinkt mit der Anzahl der angefertigten Restaurationen. Der Grundpreis bleibt gleich und verteilt sich somit auf einem oder mehreren Veneers.
  • Notwendigkeit einer Vorbehandlung wie Bleaching, kieferorthopädische Regulierung, Zahnfleischverlauf-Korrekturen können die Gesamtkosten noch beeinflusen. Die Kosten beinhalten das Zahnarzthonorar, die Laborkosten sowie eventuelle Nebenkos-ten. Abweichende Preise sind möglich.
 
Ein genauer Kostenvoranschlag kann erst nach einer eingehenden Untersuchung erstellt werden.
 
Diagnostische- und Wax-up Modelle oder funktionsanalytische Maßnahmen (Vermessung der Bisslage) sind darin nicht enthalten.
* Es ist sehr schwierig, aber nicht unmöglich, ein einziges Veneer farblich an die vorhandenen Zähne anzupassen. Erforderlich wird eine solche farbliche Anpassung häufig, wenn ein stark verfärbter Zahn (z. B. nach einem Unfall oder einer Wurzelkanalbehandlung) an die restlichen Zähne dauerhaft optisch angeglichen werden muss. Eine vorherige Bleichung des Zahnes ist oft unumgänglich, sodass weitere Kosten entstehen können.
**Die sechs Frontzähne mit Non-Prep-Veneers oder Lumineers zu versorgen stellt aus ästhetischen Gründen nicht in jedem Fall eine optimale Lösung dar. Da die Eckzähne von Natur aus größer sind als die Prämolaren (kleinere Backenzähne), werden diese durch die Veneerbehandlung noch größer. Dieser Umstand kann sich u. U. negativ auf das Größen-verhältnis Eckzahn-Prämolaren auswirken. Ob das Setzen von sechs Veneers ästhetische Nachteile nach sich zieht, sollte von Fall zu Fall abgewogen werden. Ratsam ist immer eine Versorgung mit acht oder zehn Veneers pro Kiefer.
 

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